Gastgeber

Sarah Tiefenbacher
(1984)

Es fällt mir leicht auf Menschen zuzugehen, darum bin ich Gastgeberin aus Leidenschaft.

Aufgewachsen bin ich auf einem biodynamischen Bauernhof im Zürcher Oberland, der einen sozialen Auftrag hatte: Unsere Bauernfamilie wurde ergänzt durch Menschen, die in geschütztem Arbeitsverhältnis bei uns lebten und arbeiteten. Nach zwölf Jahren Rudolf Steiner-Schule in Wetzikon besuchte ich die Hotelfachschule, bereiste anschliessend die Welt und lernte Englisch und Spanisch. Die letzte Station war Patagonien – sie ist für mich über mehrere Jahre zur Heimat geworden. In den hiesigen Sommermonaten arbeitete ich in einer SAC Hütte unterhalb des Berninas; in den Wintermonaten reiste ich in den patagonischen Sommer. Meine Aufgabe war die Mithilfe bei Aufbauarbeiten in frisch entstehenden touristischen Projekten. Dort habe ich meinen Mann Felipe Rojas kennengelernt.

Felipe Rojas
(1994) 

Ich bin Gastgeber seit Kindheit. Meine Stärke ist, dass ich mit kühlem Kopf auf Unvorhergesehenes reagieren kann und dabei sehr erfinderisch bin.

Aufgewachsen bin ich in Patagonien auf einer kleinen Insel im Pazifik mit 300 Einwohner*innen. Meine Eltern bewirtschafteten dort einen 1800 Hektar grossen Betrieb, der Teil vom Douglas Tompkins Natur Reservat Projekt war. Sie betrieben Viehzucht und bauten in einem Fjord eine der schönsten Lodges Patagoniens auf. 

Ich habe früh mit Freude mitgeholfen und mich später beruflich in diese Richtung bewegt. Im Culinary in Chile spezialisierte ich mich auf die Kunst der Kulinarik. 

Im Studium befassten wir uns intensiv mit Brotbacken, Kochen, Patisserie und Küchenplanung.

So führte ich in den Sommermonaten die Küche der Lodge meiner Eltern und sammelte im Studium und später in verschiedenen Küchen vielfältige Erfahrung als Koch. 

Bevor wir in die Schweiz kamen, führte ich die Küche in einer Fischerlodge.

Lilah Mathilda
(2019)

Lilah erheitert mit ihrer Fröhlichkeit die Menschen. Für die Geburt unserer Tochter kamen wir in die Schweiz zurück. Nachdem sich die politischen und gesellschaftlichen Umstände in Chile und Argentinien zunehmend verschlechterten, entschieden wir uns, hier im Zürcher Oberland zu bleiben. Dass wir genau in dieser Zeit die Sennhütte übernehmen durften, ist für uns ein grosses Glück.